20. Juni 2012

do what you love and do it often





Wenn du einfach nie deine Haare nachtönst, hast du sie irgendwann ungewollt gediptdyed. Hat find ich auch was ;)


Nein, ich sehe keine rosa Elefanten :D

Da auf einer Wolke, genau auf der, möcht ich jetzt liegen.



"You can spend minutes, hours, days, weeks, or even months over-analyzing a situation; trying to put the pieces together, justifying what could´ve, would´ve happened... or you can leave the pieces on the floor and MOVE THE FUCK ON!" -neon.de 

Jaa, machmal da sollte man einfach den Scheiß durchleben. Auch wenns einem mal gerade nicht so gut geht. Wenn man mal wieder enttäuscht worden ist. Und zwar nicht nur einmal. Wenn mal wieder alles anders ist als man es sich vorgestellt hat. Dann macht man am besten, das was man mag. Dann geh ich zum Beispiel in mein Gewächshaus. Mein Gewächshaus, das steht jetzt so seit zwei Monaten würd ich schätzen und es heißt Juli oder Gonzo, das weiß ich noch nicht so genau. Auf jeden Fall macht mich das glücklich wenn ich von Tag zu Tag sehe wie die Pflanzen wachsen und dann hocke ich da und zähle wie viele Pepperonis ich schon habe und wie viele vielleicht noch kommen werden. Und dann wär ich gern so eine Pepperoni und ich wäre dann glücklich wenn ich jemanden glücklich mache, weil ich wachse. Zusätzlich wäre ich dann noch scharf. Ich möcht sowieso das ich jemanden glücklich mache. Das jemand wegen mir lächelt. Weil ich lebe! Wenn es einem dann wie gesagt mal nicht so gut geht, dann sollte man sich schnell etwas suchen worauf man sich freuen kann und was vielleicht noch viel mehr Spaß macht als das was man vielleicht vorhatte. Dann vergisst man alles was eigentlich schief gelaufen ist, weil man seine Freunde hat und weil sie da sind. Alles hat keinen Sinn, wenn man nicht ein paar gute Freunde hat. (-maeckes) Ich sehe gern in ihren Augen diesen Glanz und ihr Lächeln so fair und passend auf ihren schönen Geschichtern und dann weiß ich, bzw. hoffe ich ganz doll das es ihnen Spaß macht und das sie glücklich sind und das ihr faires, liebes, kleines Herz (ich stelle mir es rot und ganz süß vor) ganz gleichmäßig oder vielleicht sogar ein kleines bisschen zu schnell schlägt. Und dann bin ich so glücklich das es ihnen gerade in diesem Moment und an diesem Ort, mit diesem Menschen und in dieser Einstellung einfach endgut geht und sie rundrum zufrieden sind. Und dann hoff ich noch das sie vielleicht das gleiche über alle, einschließlich mich, denken und wir alle eigentlich nur dasitzen könnten und uns anlächeln könnten. Aber das machen wir natürlich nicht, weil alles andere natürlich viel witziger, spannender und schöner ist, was ja auch gut so ist! Jaa, in meiner Zukunft möcht ich noch viele solcher Moment erleben. Ich freu mich riesig auf das Sommerlager, es kommen alle mit und es wird so spaßig! Da kann man am Abend wenn die Sterne über unserem Hotel, das sich Zelt nennt, stehen (wir haben nämlich ein drilliarden Sterne Hotel), einfach nur dasitzen und ins Feuer gucken und ein bisschen Rum trinken und ein bisschen schöne Lieder singen. In meinem Kopf ist dann meistens der Gedanke, das ich glaube, dass die meisten Menschen anders wären wenn sie hier sein würden. Auch fremde Menschen. Mich hat das alles so sehr geprägt und dann seh ich manchmal den Glanz in meinen eigenen Augen, zumindestens weiß ich das er für die jenigen da ist, die ihn sehen wollen. Hachja, wie der Titel sagt: Tu was du liebst, und tu es oft. Das hilft. Immer. Tu es öfters als Dinge die du nicht liebst. 

Sonntag kommen gaaaanz viele Bilder von drei Rabauken ;-)

11. Juni 2012

Fakt ist

1. Ich fand das GNTM-Finale so schrecklich wie noch nie etwas das ich im Fernseh gesehen habe
2. Ich hab im Moment Heißhunger auf alles
3. Ich hoffe, dass unsere Kinder mal sagen 'Früher war alles besser', weil dann meinen sie Jetzt und ich fänd cool wenn jetzt alles besser ist als irgendwann (Die Orsons)
4. Ich weiß nicht was ich werden will aber ich möchte es gerne wissen
5. Ich mach ne Woche ohne Handy und danach ne Woche ohne Laptop, beides gleichzeitig auszulassen schaff ich nicht, ich bin ja nämlich gerade hier
6. Ich wünsche mir schon seit, pf, bestimmt 2 Jahren das endlich jemand UNANGEKÜNDIGT vor meiner Tür steht
7. Ich kann in Bio zur Zeit nichts
8. Ich würde gerne gut tanzen, singen und malen können
9. Ich hab zu viel Angst vor unsinnigen Dingen
10. Ich wäre manchmal gern ein Rabe

7. Juni 2012

Wie wärs mit WIR?

ICH BIN FROH,
DABEI ZU SEIN
ICH ERLEBE DIESE TAGE UND FÜHLE DAS DER BEAT UND MEIN HERZSCHLAG EINS SIND UND INSGEHEIM HOFFE ICH DAS NOCH EIN HERZ MITSCHLÄGT,MITBEBT,MITPOCHT. tut es aber nicht.
ICH SEHE DIE GESICHTER,DIE HAARE,DIE FÜßE,DIE AUGEN,DIE MÜNDER,DIE KÖRPER DIESER MENSCHEN UND INSGEHEIM HOFFE ICH DAS SIE MICH MIT DEN GLEICHEN GEDANKEN SEHEN WIE ICH SIE SEHE. tun sie aber nicht
ICH GEHE DIESEN WEG UND ICH GEHE IMMER WEITER UND ICH LEBE IMMER WEITER UND ICH HOFFE DAS ES JEMANDEN GIBT DER IHN MIT MIR WEITERGEHEN UND WEITERLEBEN WILL. es gibt aber keinen
ICH GEH KAPUTT AN DEM NEID UND AN DEN VORSTELLUNGEN UND AN DEN VIEL ZU HOHEN ERWARTUNGEN UND ICH HOFFE DAS ES SICH AUF DER STELLE ÄNDERT. tut es aber nicht
ICH BIN TROTZDEM FROH DABEI ZU SEIN 
ICH ICH IMMER NUR ICH. VIELLEICHT MAL WIR WIR UND IMMER NUR WIR. nein, sagt das leben: ich
FÜR DICH WÜRDE ICH MEINE BEIDEN BEINE INS FEUER LEGEN UND ICH WILL DICH IN JEDEM MEINER HERZSCHLÄGE FÜHLEN UND DU SOLLST MIR SAGEN DAS ICH DIR EIN LÄCHELN GEBEN SOLL DAMIT ZU GLÜCKLICH BIST tust du aber nicht
ICH WÜRDE GERN MIT DIR SO SEIN WIE MAIK UND ISA UND WIE PAULINA UND BLUES UND WIE CAMERON UND OCTAVIA bin ich aber nicht


Hey, ich lebe noch. Und wisst ihr was, oft da gibt es Tage, an denen bin ich ziemlich froh das ich lebe. Im Moment gab's viele solche Tage. Als erstes war ich auf einem Lager mit den Pfadfindern. Es war so schön und so witzig und ich habe wieder viel gelernt und ich wäre ohne Pfadfinder niemals das was ich jetzt bin. An dem Wochenende danach war ich dann auf'm OBS. Und als ich dann dort so saß, mit all den lieben Leuten, da war ich ganz schön froh das ich das erleben darf und da war ich ganz schön froh das ich so bin wie ich bin. Wir (S.M.A.T.+meine Wenigkeit) haben zwei wirklich sehr sehr lustige und wunderschöne Tage verbracht. Wir sind zum Beispiel Boot mit einem fremden Ehepaar gefahren, wir haben mit netten Jungs gegrillt, wir haben Menschen beim Dolby Surround Schnarchen zugehört, wir haben "The Fog Joggers" gesehen, haben jonglieren bei Dirk gelernt und Yoga mittem auf dem Festivalplatz gemacht, mit Männern aus Aschaffenburg. Was ich damit jetzt eigentlich sagen will, ist, dass ich Festivals liebe. Es war so schönes Wetter, zwar hatte ich einen Sonnenbrand auf dem Rücken und ab und zu war es auch stressig mit T. aber das ist kein Grund das Wochenende als schlecht in Erinnerung zu haben. Der einzige Grund ist vielleicht, das ich wieder einmal das Gefühl hatte, ich mache grundsätzlich etwas falsch mit dem wie ich bin, aber den Gedanken hab ich mir dann auch schnell wieder aus meinem Kopf vertrieben, bzw. S. hat ihn vertrieben, weil sie mich mag wie ich bin. Und jetzt sitze ich hier und bin soo unzufrieden mit diesem Text das ich kurz davor bin ihn zu löschen... Der Text enthält keine grundlegende "Message" und das regt mich gerade tierisch auf. Tierisch, da wären wir eigentlich beim nächsten Thema: CROCOZEBRÁ! Die im Umkreis von 100 Kilometern so ziemlich beste Band die ich kenne. Wozu ich das jetzt genau erwähne, kann ich auch nicht sagen. Ok, gut, morgen wird schön. Ich freu mich :-)

3. Mai 2012

Ende gut, alles gut?

Warum sind Menschen nie damit zufrieden was sie gerade haben? Wieso wollen Menschen immer mehr und immer etwas anderes? Warum ist mein Leben überhaupt so wie es gerade ist? Bin ich, weil ich denke? Gehört meine Zeit mir und darf ich mit ihr anfangen was ich möchte oder wird es bestimmt von all den Sachen die man im Leben erledigen muss, bzw. will?!
Ich bin schon seit einer Woche krank und ich bin total geknickt und konnte den ersten Mai in meinem Bett und alleine auf der Gartenliege verbringen! Beschissener geht’s nicht. Und ich werde und werde einfach nicht gesund, jeden Tag kommt etwas neues dazu und jetzt muss ich auch noch Antibiotikum nehmen und kann morgen auf unserer Jahrgangsstufenparty nichts trinken. Naja, was soll's, ich kann hoffentlich auch noch ohne Alkohol Spaß haben... Ich habe dann aus purer Langweile eine Collage für mein Zimmer erstellt und da steht: "Wenn alles gesagt und getan ist, hast du genug getan und gesagt? Hast du im leben immer nur hinten gesessen, oder bist du mit deinem Schicksal um die Wette gefahren? Wenn du eines Tages abtrittst- hast du irgendwas getan, dass diese Welt besser macht? Du hast alles was du brauchst: Deinen Verstand und das passende Outfit. Du entscheidest was die Nachwelt über dich schreibt. Du entscheidest, was bleibt. GO FORTH"
Ich finde wenn man das jetzt noch in die Form eines Lebensmottos packt ist es ein ziemlich gutes Motto. Vorwärts gehen, etwas bewegen.
"What doesn't kill you, makes you stronger." Was mich nicht killt, macht mich stärker. Im Grunde killt mich nichts von dem was gerade passiert, es killt höchstens meine Seele, aber es killt mich nicht so, das ich morgen im Grab liege. Also macht es mich stärker. Aber was habe ich davon? Macht es mich stärker um das nächste schlechte Geschehnis leichter auszuhalten? Oder geht es darum stark genug zu sein um einfach glücklich zu leben und so stark zu sein etwas aus seinem Leben zu machen?! Ich glaube wenn man aufhört über den Sinn des Lebens nachzudenken, dann hat man ihn gefunden. Nämlich nicht denken, sondern existieren und glücklich sein, in dem Sinne das es für einen selber okay ist und das man sich wohlfühlt. Aber man muss erstmal schaffen nicht nachzudenken. Das ist so schwer. Ich glaube man ist mit 16 in einer Phase, in der möchte man die ganze Welt retten und man möchte probieren alles richtig zu machen. Auch wenn ich gerade genau das durchlebe macht man, meiner Meinung nach, alles richtig, indem man Fehler macht. Aus diesen Fehlern lernt man und aus diesen Fehlern lernen andere und man sollte das unrelevante im Leben links liegen lassen und das relevante genießen. Klar ist für jeden etwas anderes relevant, bzw. unrelevant, aber mit dem unrelevanten kommt man ja nicht weiter und wenn es dich nicht weiter bringt, wieso sollte es dich beschäftigen? Wieso sollte es mich beschäftigen was andere über mich denken, wenn es mich nicht weiterbringt? Wieso sollte es mich beschäftigen ob mein Zimmer gerade ordentlich oder unordentlich ist, wenn es mich in dieser Situation nicht weiterbringt? Natürlich macht man jeden Tag Sachen die unwichtig sind aber man sollte sie reduzieren und sich auf das beschränken was sich in dem Moment gut anfühlt. Gut für Seele, Kopf und Geist. Und zusätzlich sollte man vielleicht noch beten, zumindestens wenn man glaubt das Gott gut ist. Ich würde so gerne lernen zufrieden zu sein. Das hier sind alles so Gedankenfetzen die in meinem Kopf rumschwirren, ich konnte keinen Fließtext erstellen... es tut mir leid.
Ich bin dankbar für all meine schönen Freunde und für alles was ich mit ihnen erleben kann und besonders dafür das sie mich so nehmen wie ich bin, auch wenn ich manchmal daran zweifel. Dieser Post geht an meine Rabaukenfreundin Svenja weil ich sie liebe für ihre schönen Wörter und für ihre schönen Augen und für ihren schönen Lidstrich und für ihre schönen Ohren und dafür das sie mit mir nachts Sterne gucken geht und dafür das sie möchte das es mir gut geht und mir jeden verdammten Tag 4 mal „Gute Besserung“ wünscht und mich probiert gesund zu pflegen. Und Svenni, wir finden schon noch unser Glück und kriegen jeder mindestens vier Kinder. Wir müssen nur warten und dann sitzen wir auch mit Jungsklamotten auf einer Wiese und küssen unseren Freund der uns barfuß in den Armen hält. Und es hat sich ja schon mal jemand für uns bemüht! Ich krieg das hin, ich weiß zwar noch nicht wie, aber am Ende krieg ich hin das wir beide am besten in Lissabon sitzen und sagen: UNSER LEBEN IST GEIL

Klappe zu, Affe tot.
xxxxx, r. 

Blick aus meinem Fenster (nur ganz bisschen bearbeitet!)